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Trends und Entwicklungen in der Hemerocallis Züchtung  (Update 2017)

Hemerocallis sind mit Ihren Wildarten in der europäischen Gartenkultur seit einigen Jahrhunderten bekannt.

Die Züchtung ist ein Produkt der letzten 70 Jahre und fand fast ausschließlich in den USA statt. Es wurde dort in dieser Zeit schier unglaubliches geleistet. Betrachtet man heute das riesige Sortiment mit seiner breiten Palette an Blütenfarben, Farbkombinationen, Formen, Blütengrößen und Wuchshöhen, so ist kaum vorstellbar, dass all dies entstanden ist aus den wenigen vorhandenen Wildarten mit ihren nur mäßig attraktiven Blüten in einem Farbspektrum von gelb bis ziegelrot.

Man findet heute Farben von Weiß über Gelb, Orange, Rot, Rosa, Lavendel, Violett bis hin zu Schwarz- und Kastanienbraun mit allen Zwischenstufen. Daneben gibt es Farbkombinationen in zwei- oder mehrfarbigen Blüten, in Form von so genannten Augen, Rändern oder als Bicolors usw. Bei den Blütenformen ist alles vertreten, von der Spinnenform bis hin zu absolut runden Blüten mit gewellten oder extrem gerüschten oder gefransten Rändern und gefüllte Formen. Die Blütengrößen bewegen sich zwischen 3 und 30 cm Durchmesser, die Wuchshöhen von 20-200 cm.

Leider hatte und hat diese Entwicklung auch einige negative Aspekte, die zunehmend zu einem Problem bei der Verwendung dieser Pflanzen unter europäischen Verhältnissen werden. Die Bemühungen der amerikanischen Züchter richteten sich in der Vergangenheit fast ausschließlich auf die qualitative Verbesserung der einzelnen Blüte hinsichtlich Form und Farbe. Der Gesamteindruck der Pflanzen und ihre Gartentauglichkeit gerieten dabei immer mehr aus dem Blickfeld. Hinzu kommt, dass sich das Zentrum der Züchtung mehr und mehr in die Südstaaten verlagert hat. Beides hat sich zwangsläufig auf die Auslese der neuen Sorten ausgewirkt, die nun nicht mehr auch unter dem Aspekt der Wettertauglichkeit und Frosthärte oder ästhetischer Qualitäten erfolgte.

Von vielen Züchtern werden in der Züchtungsarbeit so genannte Inzuchtlinien aufgebaut, die es ihnen erlauben, bestimmte erwünschte Eigenschaften der Blüte gezielt zu verstärken. Dabei erfolgt jedoch auch allmählich eine ständig zunehmende Degeneration aller anderen Eigenschaften durch Dezimierung der genetischen Anlagen. Letztlich sind in den nachfolgenden Generationen kaum noch erkennbare Fortschritte oder Veränderungen festzustellen (viele moderne Sorten bringen bei Selbstbestäubung identische Nachkommen hervor) und ursprünglich vorhandene Eigenschaften, wie z. B. gutes Öffnungsverhalten bei kühlen Temperaturen oder Winterhärte, sind aus dem Genpool völlig verschwunden und auch nicht mehr zu rekonstruieren.

Das Ergebnis sind Blüten mit aufregenden, leuchtenden Farben, oftmals aber auch mit entsetzlich grässlichen Farbkombinationen, die allzu oft nur unter den Licht- und Temperaturbedingungen Floridas sichtbar werden und unter hiesigen Verhältnissen nur Trübsal verbreiten. Die wachsartige Substanz, besonders bei den tetraploiden Sorten, führt zu Problemen bei der Blütenöffnung bei kühlem und trockenem Wetter, und nach dem Abblühen verbleiben die matschigen Blütenreste noch mehrere Tage an der Pflanze oder müssen täglich von Hand entfernt werden. (Selbst die Gourmets können diesen Monsterknospen keinen Geschmack mehr abgewinnen).

Die Anzahl der Blütenknospen bei den neuen Sorten ist lächerlich gering. Während Züchtungen der fünfziger und sechziger Jahre noch Blütenstängel mit bis zu 100 Knospen und mehrfacher, weiter Verzweigung aufweisen, werden heute 15-20 Knospen pro Stiel als Qualitätsmerkmal angepriesen, eine Verzweigung des Blütenstiels fehlt oft völlig, die großen Blüten sitzen gedrängt am oberen Ende der Stiele und behindern sich gegenseitig beim Öffnen.

Die damit zwangsläufig einhergehende Verkürzung der Blütezeit auf bestenfalls 15 Tage, wird mit dem Hinweis auf eine sog. Nachblüte kompensiert (ein zweiter Satz Blüten einige Wochen nach der ersten Blüte), die jedoch unter unseren Wetterbedingungen völlig wertlos ist, da sie, wenn überhaupt, zu einer Zeit erfolgt, in der die dann bei uns üblichen niedrigen Nachttemperaturen ein Öffnen der Blüten verhindern.

Der Gesamteindruck der Sorten ist oft nicht stimmig. Die Höhe des Blattbusches, die Länge und Anzahl der Blütenstiele und die Größe und Haltung der Blüten passen bei vielen Sorten nicht zueinander. Blüten die auf den Blättern zu liegen scheinen, 20 cm Blüten an 50 cm Stielen, oder 5 cm Blüten an 150 cm hohen Stielen, die den Betrachter nicht einmal ansehen, sondern in den Himmel starren, und riesige Blattbüsche in denen nur jeder fünfte Fächer auch einen Blütenstiel treibt, sind kein erfreulicher Anblick. Solche Pflanzen sollten eigentlich nicht als Sorten angemeldet werden.

Blattverhalten und Winterhärte werden gern in einem kausalen Zusammenhang genannt und dienen als Hinweis für die Eignung einzelner Sorten für bestimmte Klimabedingungen. Einziehend (dormant), halbimmergrün (semi-evergreen) und immergrün (evergreen) sind die Begriffe, die dabei verwendet werden.

Ganz abgesehen davon, dass zumindest die letzteren beiden Begriffe unsinnig sind, da es keine 'Immergrünen' Hemerocallis gibt, weil bei allen Sorten die Blätter durch Frosteinwirkung zerstört werden, erfolgen diese Angaben natürlich durch den Züchter der Sorte nach Beobachtungen, die er unter seinen Klimabedingungen gemacht hat. Sie geben keine Auskunft über die tatsächliche Winterhärte der Sorte!

Grundsätzlich kann man Hemerocallis nach ihrem Wuchsverhalten in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe benötigt offensichtlich zu ihrer Entwicklung eine Winterpause und wirft dazu alle ihre Blätter ab und zieht völlig ein, egal ob sie in Florida oder Alaska wächst. Die zweite Gruppe kann bei entsprechenden Wetterbedingungen ohne sichtbare Wachstumspause 12 Monate durchwachsen. In beiden Gruppen finden sich winterharte und nicht winterharte Vertreter, die durch bloßen Augenschein nicht erkennbar sind, sondern nur durch Versuche unter entsprechenden Wachstumsbedingungen. Und dann gibt es daneben noch alle möglichen Übergänge zwischen diesen beiden Gruppen.

Die "immergrünen" Sorten haben noch einen besonderen, zusätzlichen Nachteil. Das durch Frosteinwirkung zerstörte Laub - besonders bei den tetraploiden Sorten eine ziemlich matschige Masse - ist eine ideale Basis für alle möglichen Pilzerkrankungen, gegen die sich die Pflanzen in diesem Stadium nicht wehren können. Unter den einziehenden Sorten findet man sicherlich die größere Anzahl winterharter Vertreter, doch leider zeigen diese Sorten oft auch eine Eigenart, die im Garten nicht sehr gern gesehen wird. Sie beginnen mit dem Rückzug oft bereits während der Blütezeit und sehen im September aus, als wären sie mit einem Flammenwerfer behandelt worden. Das Laub ist bereits völlig abgestorben und der ganze Busch bietet ein entsetzliche Bild.

Von den Züchtern in den Südstaaten der USA werden die nicht einziehenden Sorten selbstverständlich bevorzugt, da dieses Verhalten eine ganzjährige Arbeit mit den Pflanzen ermöglicht und Sämlinge bereits in einer Vegetationsperiode zu blühfähigen Pflanzen heranwachsen können. Der Zeitraum von der Kreuzung bis zur Auslese der zukünftigen Sorten wird dadurch um einiges verkürzt. Da jedoch eine Auslese unter den Sämlingen durch Frosteinwirkung unterbleibt, ist zu befürchten, dass die einmal vorhandene Winterhärte, durch negative Auslese, in den letzten Jahren bei den Pflanzen dieser Züchter völlig verloren gegangen ist.

Wenn Sie nicht gerade Ihr Ferienhausgrundstück in Mallorca oder Teneriffa mit Hemerocallis ausstatten wollen, sollten Sie auf Sorten, die in den letzten 20 Jahren bei Züchtern in den Südstaaten (Kirchhoff, Talbott, Stamile, Morss, Durio, Trimmer usw.) entstanden sind, möglichst verzichten. Soweit wir mangelnde Winterhärte bei diesen Sorten erkannt haben, sind die Sorten entsprechend gekennzeichnet, oder wurden inzwischen aus dem Sortiment gestrichen.

Zukünftige Entwicklungen in der Hemerocallis Züchtung lassen sich zurzeit nur schwer abschätzen und vorhersagen.

Einerseits haben wohl einige neue Züchter in den USA die Fehlentwicklungen der letzten Jahre erkannt und damit begonnen, aus den Sorten der fünfziger und sechziger Jahre neue Zuchtlinie aufzubauen, die auch die bisher vernachlässigten Eigenschaften der Pflanze weiter entwickeln sollen. Damit wurde zumindest wertvolles Genmaterial für die zukünftige Arbeit gesichert. Erste Veränderungen sind mit der zunehmenden Beliebtheit der sog. "Spider" und "Unsual Forms" zu beobachten. Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht  auch wieder zu extremen Entwicklungen führt, wie sie in den USA in vielen Bereichen leider allzu oft zu beobachten sind.

Die zum Teil problematische Vermehrung von Hemerocallis im Labor, hat darüber hinaus zu einer Sättigung des Marktes und, neben den vorher genannten Entwicklungen, zusätzlich zu einem gewissen Überdruss bei den Gärtnern geführt. Das wird neue Entwicklungen nicht gerade beflügeln. Wir werden aus diesem Grund ab 2017 die gezielte Vermehrung der Pflanzen aus unserem Hemerocallis Sortiment einstellen. Der vorhandene Bestand an Verkaufspflanzen im Tb13 wird zügig aufgelöst. Es verbleiben von jeder Sorte ein bis drei Containerpflanzen für die Arche.

Züchtung in Europa gibt es in bescheidenem Umfang auch. Doch leider sind hier oft die gleichen Zuchtlinien aus den USA nur fortgeführt worden, meist mit Sorten, deren Potenzial bereits ausgeschöpft war, und die viele der für hiesige Verhältnisse wichtigen Eigenschaften bereits verloren hatten. Die Entwicklung eigener Zuchtlinien ist daher dringend notwendig, nachdem nun auch noch der Import von Hemerocallis Pflanzen aus den USA in die EU durch diese gestoppt wurde.

In der eigenen Gärtnerei bemühen wir uns seit einigen Jahren mit einem eigenen Zuchtprogramm mit diploiden, kleinblütigen und hochwüchsigen Sorten, die bei diesen ursprünglich vorhandenen Eigenschaften - hohe Knospenzahl bei mehrfacher Verzweigung - wieder zurück zu gewinnen und mit den heute in dieser Gruppe verfügbaren Blütenfarben und -formen zu kombinieren. Die Fortschritte sind überschaubar, ermutigen mich aber in diese Richtung weiter zu arbeiten. Da jedoch für mich die zeitliche Perspektive nicht ausreichen wird, das angestrebte Ziel zu erreichen, hier das Angebot an jeden, der mit einem ernsthaften Zuchtprogramm ähnliche Ziele verfolgt, sich passende Sämlinge aus meinem Bestand auszusuchen.

 

Allgemeine Verwendungs- und Kulturhinweise

Blütenfarben sind bei den Hemerocallis nur sehr schwer zu beschreiben, da es sich oft um Pastelltöne und Mischfarben handelt, die sich auch noch unter dem Einfluss der Tageszeit, der Temperatur und der Sonneneinstrahlung ständig verändern. Auch mit fotografischen Mitteln lassen sich die Farben selten korrekt darstellen. Es gibt Diaserien mit fünf, sechs Aufnahmen derselben Pflanze, entstanden zu verschiedenen Tageszeiten und unter unterschiedlichen Licht- und Temperaturverhältnissen, bei denen jede Aufnahme eine vermeintlich völlig andere Pflanze zeigt. Ihre Bildschirmeinstellungen tragen ebenfalls zu Veränderungen der Farben bei, wenn sie sich Aufnahmen über das Internet ansehen.

Wir bitten Sie, dies bei der Einschätzung der Farbbeschreibungen der Sorten und beim Betrachten von Fotos unbedingt zu  berücksichtigen.

Die Verwendung der sehr unterschiedlichen Sorten im Garten sollte das gesamte Erscheinungsbild der Pflanzen berücksichtigen.
Die prachtvollen neuen Sorten mit ihren großen, runden und farbenfrohen Blüten eignen sich nicht so sehr für eine Verwendung in gemischten Wildstaudenpflanzungen, sondern sollten in Gemeinschaft mit anderen passenden Prachtstauden auf Beeten am Haus und an der Terrasse gepflanzt werden, wo sie aus nächster Nähe betrachtet werden können. Die älteren Sorten mit sternförmigen Blüten auf langen Stielen und die inzwischen wieder sehr beliebten Spidertypen eignen sich schon eher für die Verwendung mit anderen Wildstauden am Gehölzrand oder auf Freiflächen.

Als Nachbarn zu Hemerocallis in gemischten Pflanzungen kommen entsprechend den o. a. Verwendungsvorschlägen folgende Stauden und Gehölze in Betracht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Prachtstauden wie Delphinium, Paeonia, Kniphofia, Scabiosa, Phlox paniculata, Monarda, Agapanthus, verschiedene Astern, Rudbeckia, Coreopsis, Erigeron, Helenium, Helianthus, Veronica, Gypsophila, Chrysanthemum, Geranium, Liatris, Achillea etc.
Wildstauden wie Ligularia, Iris sibirica und Iris spuria, Knautia, Campanula, Aquilegia, Tradescanthia, Trollius, Polygonum, Alchemilla, Kalimeris, Geum, Euphorbia, Heuchera, Polemonium, Inula, Scutellaria, Platycodon, Bupthalmum, Anemone sylvestris, Oenothera, Verbena, Linum, Origanum, Hyssopus, Amsonia, Baptisia, Eryngium und Echinops, Lobelia siphilitica, Veronicastrum, Sanguisorba, Veratrum, Artemisia, Boltonia, Galega, Gaura, Centranthus, Brunnera, Crambe, Centaurea, Allium u. a.
Halbschattenstauden wie Gillenia, Hosta, Bergenia, Omphalodes, Walsteinia, Aruncus und immer wieder Geranium.
Gräser wie Pennisetum, Chasmanthium, Carex, Panicum, Briza, Miscanthus, Bambus Arten, Calamagrostis, Molinia, Stipa gigantea
Gehölze wie Buddleja, Perovskia, Caryopteris, Cotinus, Philadelphus, Weigelia, Clematis, Hibiscus, Pinus, Taxus, kleine und mittlere Acer,
alles natürlich in Farbe und Höhe abgestimmt auf die verwendeten Hemerocallis Sorten!

Standort und Pflegehinweise

Boden jeder normale, gut gepflegte Gartenboden ist geeignet. Lehmig-humoser, gut durchlässiger Boden wir bevorzugt. Hemerocallis sind in der Regel robust und genügsam. Gelegentliche Düngergaben im ersten Halbjahr und bis 6 Wochen nach der Blütezeit fördern den Blütenansatz (für das nächste Jahr). Phosphor und Kali betonte Dünger sind vorzuziehen. Bestens geeignet sind organische Mischdünger und Kompost. Auch die Blütengröße und Form sind stark von der Nährstoffversorgung abhängig
Wasser Frisch und durchlässig, keine Staunässe. Bei Trockenheit während der Blütezeit unbedingt wässern - der Öffnungsmechanismus der Blüten funktioniert hydraulisch. Besonders bei den tetraploiden Sorten mit ihrer dicken Blütensubstanz, öffnen die Blüten bei Trockenheit nur schlecht. Nicht über Kopf wässern, s. u.!
Licht Sonnig bis halbschattig, bei zu schattigem Standort lässt die Blütenbildung nach.
Helle Blütenfarben benötigen mehr Sonne, um an Farbintensität zu gewinnen. Dunkle Farben leiden unter zu starker Sonneneinstrahlung.
Pflege Winterschutz sollte bei später Herbstpflanzung, durch Abdecken des Bodens um die Pflanzen erfolgen, um ein Hochfrieren bei Kahlfrost zu vermeiden. Die nicht einziehenden Sorten leiden besonders in Gegenden mit ständigem Wechsel von Kahlfrost und Tauwetter. Die vorhandenen Blätter werden durch den Frost matschig und bieten so allen möglichen Fäulniserregern einen Angriffspunkt. Weitere Anmerkungen zur Winterhärte siehe oben und bei den Sortenbeschreibungen.
Schädlinge treten hier bei uns an Hemerocallis kaum auf. Ärgerlich ist die Hemerocallis Gallmücke. Ihre Maden zerstören die Blütenknospen. Bei Befall schwellen diese dick an, verkrüppeln und öffnen sich nicht. Es sind meistens nur die ersten 3-5 Knospen an einem Stängel bei früh blühenden Sorten betroffen. Die befallenen Knospen sollten heraus gebrochen und mit dem Müll entsorgt werden, um eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu unterbinden.
In den letzten Jahren wurde von einem verstärkten Auftreten eines Fäulnispilzes berichtet. Dieser befällt die Blätter an beschädigten Stellen, breitet sich dann in der ganzen Pflanze aus und zerstört letztendlich das Wurzelwerk. Zu seiner Entwicklung benötigt er offensichtlich längere warme Regenperioden in den Sommermonaten. Es kommt dann zu einer explosionsartigen Ausbreitung. Daher sollte bei hohen Temperaturen auch keine länger andauernde (mehrere Stunden) Überkopfberegnung der Hemerocallis Pflanzungen erfolgen. Abgestorbenes Laub und Blütenstängel sollten im Herbst sorgfältig entfernt werden.
Umpflanzen ist bei Hemerocallis nur selten notwendig. Sie können viele Jahre am gleichen Platz verbleiben und sollten erst verpflanzt werden, wenn die Blühfreudigkeit nachlässt.
Pflanzzeit Die beste Pflanzzeit für Hemerocallis ist etwa vier bis sechs Wochen nach der Blütezeit. Dann werden schnell sehr viele neue Wurzeln gebildet und die Pflanze wächst gut an. Dies gilt für Pflanzen ohne Topfballen, die sich in der Zeit nach der Blüte auch am sichersten lange Zeit ohne Erde (Wasser) transportieren lassen.
Pflanzen mit Topfballen können selbstverständlich das ganze Jahr über gepflanzt werden.